Asthma - "Nichtrauchen" als Therapie der Wahl
Asthma bronchiale ist eine weit verbreitete Lungenerkrankung. Auch wenn sie heutzutags relativ gut mit diversen Sprays behandelt werdenen kann - die Betroffenen leiden dennoch unter den immer wiederkehrenden Belastungen für ihre Lunge.
Und dennoch: ein nicht geringer Prozentsatz der Asthmakranken rauchen!
Doch genau diese Sucht nach Nikotin sei für Asthmapatienten in besonderem Maße schädlich und könne irreversible Schäden für die Lunge bedeuten und in jedem Falle das Asthma noch zusätzlich verschlimmern.
Deshalb raten Ärzte gerade den Asthma-Patienten, sie sollen das Rauchen aufhören. Nicht mehr zu Rauchen sei die beste und schnellst wirksame Therapie und mehr als wohltuend für die Lunge. Die niederländische Universität Groningen zeigte in einer Studie sogar, dass ein sofortiger Rauchstopp bei Asthmatikern bereits eingetretene Lungenschäden (Lungenkrebs Symptome) wieder teilweise zurückbilden könne.
Grund dafür ist laut den Wissenschaftlern der Ausstoß von Stickoxid, der durch das Rauchen verändert werde. Dadurch produzieren rauchende Asthmakranke umso mehr Schleim in den Atemwegen und fördern das Entzündungsgeschehen in der Lunge. Dies wirkt sich dann in Form von Kurzatmigkeit aus.
Die Forscher betonen, dass es sich in jedem Erkrankungsstadium lohne, das Rauchen aufzugeben - auch für Leute, die nur wenig rauchen!