Down-Syndrom: Therapie durch Noradrenalin?

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Das Down-Syndrom ist eine genetisch bedingte Erkrankung. Sie wird auch als Trisomie 21 bezeichnet, da hier das 21. Chromosom statt nur zweimal gleich dreimal vorhanden ist. Diese relativ häufige Erberkrankung hat zur Folge, dass das Kind immer weiter in seiner vor allem geistigen Entwicklung zurückfällt, weil das Gehirn nicht so leistungs- und merkfähig ist wie bei gesunden Kindern.

Nun entdeckte man bei Versuchen mit Mäusen, die an einer Erkrankung, die beim Menschen dem Down-Syndrom entspricht, dass diese durch die Gabe des Hormons Noradrenalin geistig leistungsfähiger wurden. Das Noradrenalin ist ein sogenannter Neurotransmitter im Gehirn, der das Erinnerungsvermögen unterstützt. Somit konnten die Mäuse ihre Erfahrungen und ihr gelerntes Wissen besser speichern und damit auch leichter anwenden, sodass sie zu einer besseren Entwicklung fähig waren.

Die Forscher der Universität Stanford hatten die Mäuse mit L-DOPS, was dem Noradrenalin entspricht, behandelt und obige Verbesserungen festgestellt. Verwunderlich sei, dass die Wirkung schon innerhalb weniger Studenen messbar war.

Leider ist noch nicht bekannt, ob sich die Erkenntnisse der Mäusestudie auch auf den Menschen übertragen lassen.
Jedoch bleibt die große Hoffnung, Kinder, die an Trisomie 21 leiden, möglichst früh mit Noradrenalin zu behandeln und ihnen so eine nahezu altersentsprechende Entwickung zu ermöglichen.