Einnahme von Folsäure in der Schwangerschaft krebserregend?

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Jede werdende Mutter möchte natürlich nur das Beste für ihr Baby. Seit langem zählt hierzu auch die Einnahme von Folsäure während der Schwangerschaft. Dies soll einer sogenannten spina bifida, also einem offenen Rücken des Babys, sowie einer Anencephalie, einer offenen Schädeldecke vorbeugen, weil Folsäure das Baby gegen solche Neuralrohrdefekte schützt.

Doch Vorsicht! So positiv die oben beschriebenen Effekte auch sein mögen: die Einnahme von Folsäure ist nicht ungefährlich. Sie soll sogar Krebs verursachen können!

Einen norwegische Studie stützt diese Befürchtung. Man beobachtete bei knapp 7000 Probanden, die Folsäure oder andere Vitamin B-Präparate einnahmen und fand ein signifikant erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Außerdem war das Risiko, dann an dem Krebs zu sterben um fast 40% erhöht!

Fazit ist, dass hochdosierte Folsäureeinnahme das Krebsrisiko - laut der Studie vor allem für Lungenkrebs - deutlich erhöht, was sich auch in der Sterblichkeit widerspiegelt. Die Einnahme von Vitamin B6 jedoch führt nicht zu einem erhöhten Krebsrisiko. Lassen Sie sich von Ihrem Frauenarzt zu diesem Thema beraten: Liste mit Frauenärzten in Regensburg: Frauenärztin Regensburg.