Gehirntumor: Handystrahlung ungefährlich

Gehirntumor: Handystrahlung ungefährlich 07.12.2009

Das Handyzeitalter wirft schon seit Beginn des Mobilfunk-Booms immer wieder Fragen auf: ist die Handystrahlung gesundheitsgefährdend? Kann sie gar Gehirntumore auslösen oder begünstigen?
Viele Studien haben sich in den letzten fast 20 Jahren mit diesem Thema beschäftigt und sind - je nach Ausrichtung und Geldgeber der Studie, sowie nach Forschungsgrundlage - zu kontroversen Ergebnissen gekommen.
Dadurch wurde von vielen das Risiko durch Handystrahlung deutlich überschätzt, ja sogar eine gewisse Panik hervorgerufen!

Doch nun weist eine großangelegte, über 26 Jahre ausgedehnte Studie empirisch nach: Handystrahlung ist ungefährlich - sie löst keine Gehirntumore aus.
Die skandinavische Studie betrachtete die Raten von Gehirntumor-Erkrankungen, sowohl Gliomen aus hirneigenem Gewebe, als auch Meningeomen, also von der Hirnhaut ausgehenden Tumoren, von 1973 bis heute.

In der Annahme, dass diese Rate mit dem Boom der Handynutzung, die ja seit den 90er Jahren explosiv zunahm, ebenso mitansteigen müsste, wertete man die Daten von an Gehirntumoren Erkrankten aus fast ganz Europa aus.
Mit einem erstaunlichen Ergebnis: die Erkrankungszahl blieb nachezu konstant.
Den minimalen Anstieg führen die Forscher auf die verbesserte Diagnostik zurück, die im Laufe der Jahre entwickelt wurde.

Somit gibt diese neue und sehr breit angelegte Studie Entwarnung und lässt uns genüsslich mit dem Handy telephonieren. Die Strahlung ist nicht gesundheitsgefährdend!
Denn wäre sie es - so die Forscher - so hätten die Erkrankungszahlen mittlerweile bereits deutlich ansteigen müssen, was sie aber nicht taten<1

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