Kaffee schützt vor Prostata-Krebs

Kaffee schützt vor Prostata-Krebs 08.12.2009

Kaffee ist nicht so ungesund, wie immer wieder behauptet wird. Angeblich sei er schlecht für den Magen und zudem verantwortlich für zu hohen Blutdruck. Dennoch: diese Behauptungen treffen bei den meisten Menschen keineswegs zu und erlauben somit einen ungetrübten Kaffeegenuss.

Eine neue Studie jedoch fand nun heraus, dass Kaffee trinken nicht nur ungefährlich ist, nein, es bietet auch noch einen gewissen Schutz gegen Prostatakrebs.

Die Studie dauerte 20 Jahre und schloss 50.000 Probanden mit ein. Man wertete aus, welche Männer an dem aggressiven Prostata-Carcinom erkrankten und zog Rückschlüsse auf den Kaffeekonsum. – Mit einem eindeutigen Ergebnis: umso mehr Kaffee die Probanden in den letzten 20 Jahren getrunken hatten, desto geringer war das Risiko, an einem Prostata-Carcinom zu erkranken.
Um bis zu 60% konnte so durch ausreichenden Kaffeekonsum das Prostatakrebs-Risiko gesenkt werden.

Von den 50.000 Probanden erkrankten im Beobachtungszeitraum knapp 6.000 an Prostatakrebs. Diese zählten zu denen, die eher wenig bis gar keinen Kaffee getrunken hatten.

Die Wissenschaftler vermuten diese protektive Wirkung des Kaffees in seinem Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel des Körpers und auf den Sexualhormonspiegel. Beides beeinflusst auch die Entstehung und den Verlauf eines Prostatakarzinoms.

Ergebnis der Studie ist, dass Kaffee durchaus eine Schutzwirkung gegen Prostatakrebs hat, jedoch muss genügend davon getrunken werden. Interessant ist, dass jedoch offenbar der Koffeingehalt des Kaffees darauf keinen Einfluss hat.

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