Klimatherapie

Klimatherapie 12.10.2009

Ob See oder Gebirge, eine Klimatherapie heilt auf sanfte Art

Unter Klimatherapie versteht man eine Heilmethode, die auf den klimatischen Begebenheiten basiert. Die bekanntesten und wohl auch wirksamsten Klimate sind das Meer- und das Bergklima.

Meerklima wirkt ohne dass weitere Therapiemaßnahmen nötig sind, denn die salzhaltige Luft regt die Aktivität der Flimmerhärchen an, so dass dieses Klima sehr gut für Asthma- und Bronchienkranke geeignet ist. Wer sonst Probleme hat, richtig durchzuatmen, wird nach einem Spaziergang in der salz- und jodhaltigen Luft schon merken, dass das Einatmen leichter fällt und die Luft auch besser durch den Körper strömen kann. Dazu kommt, dass die Seeluft auch sehr Allergenarm ist, so dass beispielsweise die Leiden von Heuschnupfengeplagten gelindert werden.

Die Klimatherapie ist aber nicht ausschließlich auf das Einatmen der frischen Luft ausgerichtet, gerade am Meer wird die Inhalation der Salzluft oft mit einer Therapie mit allem, was aus dem Meer kommt, verbunden, wie z.B. Bäder im nährstoffreichen Schlick der Nordsee.

Wer schon ein ausgeprägtes Lungenleiden hat, sollte bei einer Klimatherapie lieber erst mal in die Berge fahren, denn die Luft ist ebenfalls sehr rein, in Salzstollen kann auch salzhaltige Luft eingeatmet werden, aber dort kann der Salzgehalt besser dosiert werden. Die Bergluft ist gesund, bietet aber kein so ausgeprägtes Reizklima wie insbesondere die Nordsee, so dass sie unter Umständen besser geeignet ist, weil der Einfluss des Klimas auf die Gesundheit nicht so stark ist wie das am Meer der Fall ist.

Auch im Hochgebirge ist die Luft sehr allergenarm, die Luft ist trockener, sauberer, was auch einen Rückgang von Entzündungen im Atemwegsbereich und eine Stärkung des Immunsystems zu Folge hat. Studien haben ergeben, dass diese klimatherapeutischen Erfolge auch noch ein Jahr nach dem Therapieaufenthalt zu erkennen sind.

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