Radioaktives Trinkwasser in Deutschland

Radioaktives Trinkwasser in Deutschland 28.11.2009

Alamierende Ergebnisse bei Testung der Trinkwasserqualität in Deutschland! Bei 13 Bundesländern wurde eine starke radioaktive Belastung festgestellt - 5 seien sogar extrem mit dem radioaktiven Uran belastet!

Lange wurde in Deutschland schon über einen Grenzwert für Uran im Trinkwasser diskutiert, der bei maximal 10 Mikrogramm pro Liter liegen solle. Doch bisher wurden kein Konsens gefunden, diesen Grenzwert verpflichtend umzusetzen. Es gibt nur derartige Empfehlungen, die jedoch nicht bindend sind. Ausnahme sind Mineralwassersorten, die auf Uran geprüft werden müssen und den Titel "für Babynahrung geeignet" nur unterhalb eines Urangehalts vo 2 Mikrolitern pro Liter Wasser führen dürfen.

Die von Foodwatch getesteten Trinkwassergebiete liegen fast alle weit über den empfohlenen Grenzwerten. Und das kann für die Menschen, die das Wasser trinken ziemlich gefährlich werden, denn Uran kann zu schweren Nierenschädigungen führen!

Am schlimmsten verseucht sind nach den Daten von Foodwatch Baden-Württemberg, Bayer und Hessen. Spitzenreiter ist hier Aidhausen in Bayern mit einem Wert von 23,3 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser. Das ist ein alarmierender Wert.

Vor allem seien Babys und kleine Kinder durch das radioaktive Wasser gefährdet. Deswegen empfiehlt es sich, gerade, wenn Kinder in der Familie leben, dass man Mineralwasser mit dem Zusatz "für die Zubereitung von Babynahrung geeignet" kauft, zumindest solange, bis es ein Gesetz zur Regelung des Grenzwerts von Uran im Trinkwasser gibt!

Thema: "Radioaktives Trinkwasser in Deutschland" bei Medarena.de.