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15.11.2009
Obwohl zu Beginn der Einführung des Impfstoffs Pandemrix die Deutschen der „Schweinegrippe“-Impfung sehr skeptisch gegenüber standen und die meisten angaben, sich nicht impfen lassen zu wollen, findet nun ein regelrechter Ansturm auf die den Impfstoff verimpfenden Arztpraxen statt. Mancherorts reichen die Impfdosen sogar nicht mehr aus. Die Einstellung zur Impfung hat sich praktisch ins Gegenteil verkehrt.
In Verruf geraten war der Impfstoff Pandemrix gegen das H1N1-Virus vor seiner anstehenden Einführung wegen der darin enthaltenen Adjuvantien (Wirkverstärker), die vermehrte Komplikationen und Impfschäden verursachen könnten. Nach Aussage des Paul-Ehrlich-Instituts seien zwar bei vielen Geimpften tatsächlich Nebenwirkungen aufgetreten, jedoch meist in Form leichterer Beschwerden wie Schmerzen im Arm und Grippesymptomen, bei manchen auch Fieber.
In 3 Fällen jedoch sei es zu allergischen Reaktionen, in 4 Fällen sogar zu Kreislaufbeschwerden gekommen. Bislang ungeklärt ist der Zusammenhang zu dem Impfstoff in Wuppertal, bei dem eine Person 24 Stunden nach der Impfung verstorben war.
Nichtsdestotrotz steigt die Zahl der Impfwilligen immer weiter an: waren es im Oktober noch 14 Prozent, so sind nun bereits 21 Prozent der Deutschen bereit, sich impfen zu lassen. Nicht zuletzt ausschlaggebend ist wohl die Anzahl von nunmehr bereits 12 Schweinegrippe-Toten in Deutschland. Außerdem steigt die Zahl der Erkrankten rapide an.
Die WHO empfiehlt, die Gefahren der Neuen Grippe nicht zu unterschätzen und sich durch eine Impfung zu schützen.
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Thema: "Schweinegrippe- Impfung mit Pandemrix: zunehmende Akzeptanz" bei Medarena.de.