Tanken fördert Aggressivität

Tanken fördert Aggressivität 24.11.2009

Jeder von uns kennt den beißenden Geruch, der an vielen Tankstellen vorherrscht. Deswegen tanken auch viele ziemlich ungern. Man hat ein ungutes Gefühl beim Einatmen des Benzingeruchs.

Und das nicht ganz zu Unrecht: seit Langem schon ist bekannt, dass das Einatmen von Dämpfen des Kraftstoffs in größeren Mengen und über längere Zeit sogar krebserregend sein kann!
Doch das scheint nicht alles zu sein! Eine Studie mit Ratten ergab, dass das Einatmen dieser Dämpfe auch negative Auswirkungen auf die Psyche haben kann.

So sollen die Ausdünstungen chemische Reaktionen im Gehirn durcheinanderbringen. Vor allem das Serotonin- und Dopamin-System werden beeinflusst.
Dies hat zur Folge, dass die Testratten äußerst aggressiv und angriffslustig ihren Artgenossen gegenüber wurden. Bei der Untersuchung dieses Effekts wurde erkannt, dass sowohl Dopamin, aber auch vor allem Serotonin im Gehirn nach Ausdünstungskontakten stark abgefallen waren. Ein zu niedriger Spiegel - vor allem des Serotonins - kann aggressiv machen, da Serotonin für die Stimmung eine große Rolle spielt und als Aggressionshemmer agiert.
Desweiteren wird die Fähigkeit des Gehirns, freie Radikale zu neutralisieren, herabgesetzt. Dies macht das Gehirn anfälliger.

Auch wenn die Studie nicht zu 100% auf den Menschen übertragbar ist, da im Verhältnis die Menschen beim Tanken viel weniger und seltener Benzindämpfe einatmen, so sollte doch auf tiefes Inhalieren an der Tankstelle verzichtet werden, um eine aggressive psychische Veränderung auszuschließen.
Es sei allerdings egal, ob das Benzin bleifrei ist oder nicht!

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