Tod durch Schweinegrippeimpfung ausgeschlossen
In den letzten Tagen geriet die Impfung gegen das H1N1-Virus ins Visier der Ermittlungen: ein 55jähriger Thüringer starb vergangenen Donnerstag wenige Studen nachdem er die Impfung mit dem Impfstoff Pandemrix erhalten hatte. Daraufhin wurde ein ursächlicher Zusammenhang seines Todes mit der Impfung in Erwägung gezogen, ja sogar die Immunisierung als Todesursache in Betracht gezogen. Die Angst vor der Impfung, die in den letzten Wochen zunehmend Akzeptanz fand, wurde wieder geschürt.
Nun aber gibt das Gesundheitsministerium Thüringen Entwarnung! Die Obduktion des Mannes ergab, dass keinerlei Zusammenhang mit der Schweinegrippeimpfung besteht. Er ist an einem Herzinfarkt verstorben! Die Rechtsmedizin in Jena stellte bei dem Mann eine bereits zuvor bestehende Koronarsklerose fest, die den Herzinfarkt verursacht habe. Zudem läge der Beginn des Herzinfarkts bereits vor dem Zeitpunkt der Impfung, sodass die Impfung von diesem Verdacht freigesprochen werden könne.
Weiterhin wird empfohlen – gerade nach dieser Entwarnung – dass man sich gegen die Neue Grippe auf jeden Fall impfen lassen solle, da laut Robert-Koch-Institut die Schweinegrippe-Pandemie in Deutschland immer weiter und vor allem schneller voranschreitet.