Depressionen

Antidepressivum Nortriptylin (Nortrilen) steigert Gedanken an Selbstmord

Newsbild: 
http://www.medarena.de/sites/default/files/photos/image_1/thumb_28/100x75_crop_thumb_172565464_977d163205.jpg
Bildquelle: 
http://www.flickr.com/photos/andih/172565464/

Nortriptylin, ein Antidepressivum, ließ männliche Patienten deutlich häufiger an Suizid denken als mit Escitalopram behandelte Patienten, dies geht aus einer britischen Studie hervor. Nortriptylin soll bei Depressiven stimmungsaufhellend wirken. Offenbar kann dieses Antidepressivum aber auch genau das Gegenteil bewirken. Männer die mit diesem Wirkstoff behandelt wurden dachten zehnmal häufiger an Selbstmord als Patienten die mit Escitalopram behandelt wurden. Bei weiblichen Patienten wurde dieser Effekt allerdings nicht beobachtet.

Ressource 1 - Titel: 
Wirkstoff in Antidepressivum steigert Suizidgedanken
Ressource 1: 
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/depression/antidepressiva-wirkstoff-beeinflusst-suizidgedanken_aid_444968.html
Ressource 1: 
Untersucht wurde eine Gruppe von 811 Erwachsenen im Alter von 18 bis 72 Jahren. Alle Probanden hatten mittlere bis schwere Depressionen, ohne bisheriger manischen Phase. Die Patienten wurden über einen Zeitraum von zwölf Wochen mit Nortriptylin oder Escitalopram behandelt. Da es keine Kontrollgruppe gab, die mit einem Placebo behandelt wurde, können keine Angaben zu natürlichen Schwankungen des Krankheitsverlaufes oder zum Placebo-Effekt gemacht werden. In Deutschland findet man den Wirkstoff Nortriptylin in dem Arzneimittel Notrilen.

Depressionen: Behandlung bei weniger als der Hälfte

Newsbild: 
http://www.medarena.de/sites/default/files/photos/thumb_19/100x75_crop_thumb_1627614621254559899.jpg
Bildquelle: 
http://www.flickr.com/photos/jessia-hime/3038466793/

Depressionen sind gut therapierbar, jedoch nutzen nur sehr wenige der Depressiven eine Behandlung. Entweder gehen sie erst gar nicht zum Arzt oder sie halten die vereinbarten Kontrolluntersuchungen nicht ein. Dafür ist einerseits die typische Antriebsschwäche, die bei Depressionen dominiert, andererseits aber auch Scham die Ursache. In einer kanadischen Studie ergaben sich äußerst große Lücken, was die Versorgung und Behandlung von Depressionen angeht.

Ressource 1 - Titel: 
Weniger als die Hälfte der Depressionen wird behandelt
Ressource 1: 
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/depressionen-weniger-als-die-haelfte-werden-behandelt_aid_440521.html
Ressource 1: 
In dieser Sutide von kanadischen Forschern zeigt sich, dass Depressive von einem koordinierten Behandlungsmodell profitieren könnten. Depressionen würden abgedämpft und man würde verhindern, dass so viele Patienten in der Notaufnahme landen würden.
Ressource 2 - Titel: 
Zu wenig Depressive nehmen Behandlung an
Ressource 2: 
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/depressionen-weniger-als-die-haelfte-werden-behandelt_aid_440521.html
Ressource 2: 
Eine Studie zeigte, dass weniger als 50 Prozent der an Depressionen leidenden überhaupt einen Arzt konsultieren. Etwa 33 Prozent der Patienten, die wegen Depressionen stationär in Behandlung waren, halten die Kontrolluntersuchstermine der nächsten 30 Tage nicht ein. 17 Prozent landen während dieser Frist wieder in der Notaufnahme und acht Prozent müssen in einer Klinik wieder stationär behandelt werden. Viele der Älteren Depressiven starten zwar eine medikamentöse Therapie mit Antidepressiva, kommen dann aber nicht zu den Kontrolluntersuchungen.
Inhalt abgleichen