Krebs

Einsamkeit als Ursache für Krebserkrankungen?

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Einsamkeit ist nie schön. Seit Langem sind Einflüsse der Einsamkeit auf die Psyche des Menschen bekannt; ebenso, dass sie sogar Depressionen auslösen können.

Neue Studien belegen nun, was Forscher schon länger vermuteten: Einsamkeit kann ein Faktor für die Entstehung von Krebs sein. Darüber hinaus belegt die Studie, dass bereits an Krebs Erkrankte seltener überleben, wenn sie sich während der Erkrankung einsam fühlen und von ihrem Umfeld allein gelassen werden.

Einnahme von Folsäure in der Schwangerschaft krebserregend?

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Jede werdende Mutter möchte natürlich nur das Beste für ihr Baby. Seit langem zählt hierzu auch die Einnahme von Folsäure während der Schwangerschaft. Dies soll einer sogenannten spina bifida, also einem offenen Rücken des Babys, sowie einer Anencephalie, einer offenen Schädeldecke vorbeugen, weil Folsäure das Baby gegen solche Neuralrohrdefekte schützt.

Doch Vorsicht! So positiv die oben beschriebenen Effekte auch sein mögen: die Einnahme von Folsäure ist nicht ungefährlich. Sie soll sogar Krebs verursachen können!

Morphium: Einsatz bei Krebserkrankungen gefährlich

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Seit über 100 Jahren hat sich Morphium im Rahmen der Schmerzbehandlung bei der Krebstherapie etabliert. Doch seit einigen Jahren werden immer wieder Stimmen laut, dass dieses analgetisch wirkende Opioid der Krebstherapie gefährlich werden könnte: Morphium fördere das Tumorwachstum!

Neue Studien belegen diese Vermutungen. Seit 2002 wurden mehrere voneinander unabhängige Studien durchgeführt, die nicht nur nahelegen, dass Morphiumgaben im Rahmen einer Krebserkrankung das Wachstum des Tumors fördern, sondern sogar, dass sie auch die Rückfallquote bei Krebserkrankungen deutlich steigern.

Brustkrebs: Vorinostat verhindert Gehirnmetastasen

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Bei Mäusen mit Brustkrebs kann der Wirkstoff Vorinostat die Bildung von Tochtergeschwüren im Hirn um ca. 62 Prozent verringern, so meinen US-Forscher heruasgefunden zu haben. Metastasen im Gehirn sind eine gefürchtete Komplikation bei Brustkrebs, denn sie sind so gut wie nicht behandelbar. Schon im Juni des aktuellen Jahres weckte Vorinostat die Hoffnung von Medizinern. Bereits damals wurden Studien an Mäusen durchgeführt, bei denen sich zeigte, dass eine Behandlung aus Strahlentherapie in Kombination mit Vorinostat die Überlebensdauer der Mäuse steigert.

Ressource 1 - Titel: 
Wirkstoff verhindert Gehirnmetastasen von Brustkrebs-Patientinnen
Ressource 1: 
http://www.netdoktor.de/News/Brustkrebs-Wirkstoff-verhin-1131468.html
Ressource 1: 
Patientinnen mit Brustkrebs, bei denen Metastasen im Gehirn entdeckt werden, haben äußerst schlechte Karten: ein Jahr nach Befund üblereben nur noch 20 Prozent der Betroffenen. Die Überlebensrate könnte nun durch Vorinostat gesteigert werden. Das Medikament kann das Wachstum einens Primärtumors verlangsamen, wie schon länger bekannt ist.

Darmkrebs: Schutz vor Rückfall durch Östrogen

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Junge Patientinnen, die durch Darmkrebs Metastasen aufweisen, haben eine höhere Lebenserwartung als gleich betroffene junge, männliche Patienten. In einer Studie wurde untersucht, welche Rolle dabei das Östrogen spielt. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen zwischen 18 u. 44 Jahren, ca. eineinhalb Jahre länger überlebten, nachdem Darmkrebs diagnostiziert wurde, als Männer im gleichen Alter. Dabei soll der Östrogenspiegel eine zentrale Rolle für die Prognose von Darmkrebs-Patienten spielen. Kritiker meinen jedoch, dass diese Studie kein Beweis für den Schutz durch Östrogene sei.

Ressource 1 - Titel: 
Schutz durch Östrogene bei Darmkrebs
Ressource 1: 
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/darmkrebs-oestrogen-schuetzt-vor-rueckfall_aid_440400.html
Ressource 1: 
Dass Östrogene vor Darmkrebs schützen können weiß man bereits seit längerem. Eine neue Erkenntis ist aber, dass die Östrogene auch vor einem Rückfall schützen sollen. Bei der Studie wurden die Daten von 52000 Patienten analysiert. Alle dieser Patienten wiesen zwischen 1988 u. 2004 Metastasen durch Darmkrebs auf.

Unfruchtbar durch Chemotherapie mit Cisplatin

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Italienische Forscher haben herausgefunden, warum eine Chemotherapie Frauen unfruchtbar machen kann. Das in der Studie untersuchte Medikament Cisplatin löst in den Eizellen den programmierten Zelltod aus. Die Wissenschaftler haben aber auch einen Wirkstoff gefunden, der diese fatale Reaktion unterbinden und so eine Unfruchtbarkeit verhindern kann. Das Team um Stefania Gonfloni von der Università di Roma präsentiert seine Forschungsergebnisse online auf der Internetseite des renommierten Fachmagazins "Nature Medicine"

Ressource 1 - Titel: 
Krebs: Chemotherapie löst Zelltod bei Eizellen aus
Ressource 1: 
http://www.netdoktor.de/News/Krebs-Chemotherapie-treibt-1131466.html
Ressource 1: 
An Zellkulturen und Mäusen konnte nun der genaue Mechanismus, den das Cisplatin in den Eizellen in Gang setzt, aufgedeckt werden. Cisplatin bringt das Protein c-ABl dazu, das TAp63, ein anderes Protein, zu aktivieren. Dieses Protein startet den vorprogrammierten Zelltod und die Eizelle stirbt dadurch ab. Imatinib kann die Eizelle vor dem Angriff durch Cisplatin schützen. Allerdings muss nun zuerst sichergestellt werden, dass Imatinib den Erfolg der Tumorbehandlung nicht gefährdet.
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